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TYPOGRAFIE

Typografische Grundformen: Quadrat (H), Kreis (O), Dreieck (A)
grundformen

Optisches Ausgleichen
ausgleichen

Optische Scheinwirkungen
: Müller-Lyersche, Zöllnersche Täuschung - Serifen
Linien Gewicht

Schriftschnitte: mager, halbfett, fett - schmal, normal, breit - kursiv - Laufweite
schnitt1schnitt2

 

 


 

Schriftgröße:
typografisches Maßsystem (1 typografischer Punkt = 0,376 mm, 1m = 2660 Pkt.)

anglo-amerikanisches Computer Maßsystem (1 Pica-Point = 0,351 mm)
amerikanisches DTP-System (1 DTP-Point = 0,3528 mm


Schriftgrade: 6 pt (Nonpareille), 8 pt (Petit), 10 pt (Garmond), 12 pt (Cicero), 14 pt (Mittel), 18 pt ,  24 pt (Doppelcicero), 36 pt (3 Cicero)
schriftgrade

Auszeichnung:

Zeichenformatierung:
zeichenformat

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SCHRIFTENTWICKLUNG

Schriftsysteme

Gegenstandsschrift: Kerbhölzer, Knotenschnüre   QuipouQuipu

Bilderschrift: Höhlenzeichnungen (Piktogramme) Lascaux Dakota nsibidi

Wortschrift:   Ein Zeichen steht für ein Wort
                    Ägyptische Hieroglyphen 
 hieroglyphen  rosette Toth
                                 
Dem Mythos nach um 2900 v. Chr. vom Schriftgott Toth erfunden - ca. 700 Zeichen - unterschiedliche Schreibrichtung - Menschen- und Tierbilder blicken zum Zeilenanfang - 1822 mit Hilfe des trilinguiden Steines von Rosette durch
                                  Champollion entziffert


                  
 
                    Keilschrift  Sumerer Akkadisch  Keilschrift 
                                  
Von den Sumerern um 3500 v. Chr. in Mesoptamien entwickelt - ca. 300 Zeichen - mit Holzgriffel in weichen Ton eingedrückt und gebrannt
                                                    

                   
Chinesische Schrift  Chia-Ku-Wen Chinesisch Grasschrift palmblatt
                                  Um 2650 v. Chr. von Thsan-ke, dem Minister des gelben Kaisers, entworfen - ca. 60000 Zeichen - von oben nach unten, in von rechts nach links laufenden Zeilen geschrieben

Silbenschrift:   Ein Zeichen steht für eine Silbe
                    Indische Schrift (Devangari)
Devanagari sanskrit
                                  Urschrift um 500 v. Chr. durch Gott Brahmi erschaffen - daraus Devanagarischrift entwickelt - 40 Silbenzeichen - heilige Schrift zum Schreiben der Sanskritbücher
                   
Japanische Schrift (Katakana)
Japanisch japanisch


Buchstabenschrift:
  Jedes Schriftzeichen steht nur für einen Laut
Phönikische Konsonantenschrift phoenizisch
                                   Ca.1700 v. Chr. vom Handelsvolk der Phönizier entwickelt - linksläufig - 22 Buchstabenzeichen, für deren Bezeichnung Wörter aus dem täglichen Leben genommen wurden, die mit demselben Anfangslaut begannen, für den das jeweilige Zeichen stand (akrophonisches System) - z.B.: bet (Haus) ist der Name für das Buchstabenzeichen "b"

alphabet


Schriftformen (Schriftarten, Fonts)



Alt-Griechisch: 800 v. (Griechisch) 
    Altgriechisch delphi
                                   Erste vollständige Einzellautschrift um 1200 v. Chr. - 25 Zeichen mit jeweils eigenem Buchstabennamen (z.B. "Alpha") - anfangs bustrophädonale (furchenwendige) geschrieben - ausschließlich Majuskeln in einfacher Strichführung

Capitalis romana: 1. Jahrhundert n. (Römisch)   Kapitalis capitalis quadrata rustica wachstafel
                                   Die westgriechische Schrift wird durch die Etrusker um 700 v. Chr. den Römern übermittelt und von diesen zur lateinischen Kapitalschrift umgeformt - 26 Zeichen - klassische Inschriftenschrift, deren edle Majuskeln Haar- und Schattenstriche sowie weich angesetzte Serifen zeigen                                   

Uncialis: 200 (Frühchristentum)       sinaiticus wulfila kells
                                   Leitschrift des frühen Christentums um das 6. Jahrhundert - ihr Name leitet sich von ihrer Buchstabenhöhe von 1 uncia ab - in Korrespondenz zu den Rundformen der anbrechenden Stilepoche der Romanik breit laufende, runde Majuskeln von feierlich dekorativer Wirkung - erste Ober- und Unterlängen deuten die Entwicklung von Kleinbuchstaben an 

Karolingische Minuskel:  800 (Romanik)     karolingisch minuskel
                                   Um das Schriftenbabel von Nationalschriften zu beenden, beauftragt Kaiser Karl d. Gr. im 9. Jh. Abt Alkuin von Tours zur Entwicklung der karolingischen M;inuskel, der ersten einheitlichen Kleinbuchstabenschrift Europas - in leichter Kursivlage sind die Minuskeln vielfach aneinader gekoppelt - auffallende Kennzeichen sind die keulenförmigen Verdickungen der Oberlängen sowie das spezielle Aussehen des "g" - die großen Anfangsbuchstaben werden der Uncialis entliehen

Textura: 1200 (Gotik)   Textura textura Gotisch gutenberg gutenberg
                                   Diese Gitterschrift mit ihrem webartigen Aussehen (lat. "textum" = gewebt) stellt die vollendete Ausprägung der gotischen Schrift dar - mit ihrem schmalen, engen Duktus, den Brechungen aller Rundungen sowie den rautenförmigen An- und Abstrichen enstpricht sie exakt dem feierlichen, strengen, sakralen Charakter der hochaufstrebenden Gotik - vorrangige Verwendung für die Texte der Bibel - erstmalige Unterscheidung zwischen einem langen s im Wortinneren und einem Schluss-"s" am Wortende - mit der Erfindung der beweglichen Einzellettern durch Johannes Gutenberg um 1450 erfolgt die Zäsur zwischen Druck - und Handschriften 

Renaissance-Antiqua / Humanistische Kursive: 1450 kursive Renaissance-Antiqua antiqua
                                   Im Zeitgeist der Rückbesinnung auf die Antike ahmt die Antiqua-Schrift (Alte Schrift) die römischen Manuskripte nach - ihre 147ß in Venedig geschaffene Urform vermittelt durch ihren weichen, leichten Schriftschnitt mit den schräg verschobenen Haar- und Schattenstrichen einen graziösen, vornehmen und eleganten Ausdruck - zum schnelleren Schreiben entwickelte sich zu jeder Schriftvariante auch eine entsprechende Kursivlage (currere = laufen) - ihr Einsatz eignet sich besonders für belletristische und schöngeistige Werke

Schwabacher: 1472  Schwabacher schwabacher
                                   die um 1480 in Deutschland entstandene Schwabacher setzt die Reihe der gebrochenen Schriften des Nordens fort - ihre breiten, offenen Formen mit den nur mehr oben und unten gebrochenen, beidseitig aber runden Kleinbuchstaben entsprechen dem damals derben, bäuerlichen Leben des Alltags

 

Fraktur:  1517 (Barock)   Fraktur Maximilian fraktur Kanzlei
                                   In der Reichskanzlei unter Kaiser Maximilian entwickelt, erhält sie ihren Namen von der lateinischen Bezeichnung "fractus" für gebrochen - die besonderen Kennzeichen der Gemeinen sind ihre nur einseitige Brechung und die kelchförmig geschnöbelten Oberlängen - die schwungvoll, stark verschnörkelten Versalien mit dem typischen "Elefantenrüssel" als Aufschwung sind Symbol für die protzende Barockzeit

Klassizistische Antiqua: 1790 (Klassizismus)  Klassizistische Antiqua Bodoni Bodoni
                                   Im nüchternen Geist der Aufklärung besinnt man sich wieder der strengen und klaren Linienführung des klassischen Altertums - nach den Konstruktionsgesetzen des Tragens und Lastens zeigt die 1790 geschaffene klassizistische Antiqua im rechten Winkel, ohne Übergang angesetzte Serifen, im scharfen Kontrast zu einander stehende waagrechte Haarstriche versus senkrechter kräftiger Schattenstriche sowie genau senkrecht stehende Rundungen - mit ihrem gestochen scharfen, kühlen glatten Schriftbild findet sie vorwiegend für seriöse, ernste, wissenschaftliche Werke Anwendung

Egyptienne: 1815    

Italienne: 1821  

Grotesk (Blockschrift): 1832 (Bauhaus)   Grotesk
                                  Die reine, zweckgebundene Konstruktionsgesinnung Anfang des 20. Jahrhunderts findet in der "Blockschrift" ihren Niederschlag - ihre kahlen, nüchternen Formen von einheitlicher Strichstärke, verbunden mit dem Verzicht auf
                                  jegliche Serifen und Verzierungen, muteten schon bei ihrem Ersterscheinen als "grotesk" an - sie wird zur Leitschrift der technisch orientierten Welt

Deutsche Schreibschrift (Kurrent): 1915   

kurrent kupferstecher kant

Lateinische Schreibschrift: 1941     Lat. Schreibschrift schreibuebung

Mode- und Zierschriften:
Schrift Mac Donalds Red Pull Harrxy Potter Ford
H&M Visuell Aida Falkensee Whisky
New York

zierschriften

DIN-Klassifizierung (DIN 16518)
schriftklassifikation

Schriftcharakter
akzidenzschriften

Schriftmischen
Möglichst nicht mehr als zwei Schriftcharaktere mischen !
Gotische
für Renaissance Antiqua
Egyptienne
für Vorklassizistische Antiqua
Schreibschrift für Renaissance Antiqua
Renaissance Antiqua
nicht mit Klassizistischer Antiqua
Antiqua
nicht für Grotesk
Geschriebene nicht zu statischer

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LAYOUT / Desktop Publishing (DTP) / WEB-Design

Papierformate / Seitenformate (Blattproportionen):
DIN-Formate (DIN 476, April 1939): DIN-Format
A1 594 mm x 840 mm (Doppelbogen)
A2 420 mm x 594 mm (Bogen)
A3 297 mm x 420 mm (Halbbogen)
A4 210 mm x 297 mm (Viertelbogen)
A5 148 mm x 210 mm (Blatt)
A6 105 mm x 148 mm (Halbblatt)
A7 074 mm x 105 mm (Viertelblatt)

Raumteilungen:


Ästhetik (Schönheits-Code)
Beschäftigung mit dem Ideal bzw. Suche nach der Formel der Schönheit - Schönheitsempfinden angeboren -
Ägypter ordneten alle Darstellung einem abstrakten, vorgegebenen und streng zu respektierenden Kanon unter. Aus einem Gitternetz von gleichförmigen Quadraten entstanden festgelegt Größen -
Hesiod (8.Jh.v.): Enstehung der Welt aus gähnendem Chaos -
Pythagoras (570-510 v.): Die Zahl ist das Grundprinzip aller Dinge; diese existieren, weil sie nach mathematischen Regeln geordnet sind. Ordnung ist die Bedingung für ein Existieren von Schönheit. Vorstellung einer räumlichen Beziehung zwischen Punkten (Proportion); gerade Zahlen symbolisieren das Unendliche, ungerade das Endliche (Tetraktys). Harmonie besteht im Gleichgewicht der Gegensätze von gerade und ungerade, von unendlich und endlich, von Einheit und Vielfalt, von rechts und links, von männlich und weiblich, von Gerader und Kurve, von Gut und Böse. Zwei Polaritäten neutralisieren sich im Gleichgewicht, sie fordern nach Symmetrie, dem Kanon der Schönheit.
Heraklit (520-460 v.) vertrat die These, dass die harmonische Schönheit als zufällige Unordnung zutage tritt -
Polyklet (5.Jh.v.) schuf den griechischen Kanon der richtigen Proportion, wonach sich alle Teile eines Körpers nach geometrischen Proportionen verhalten müssen, deren Beziehungen zueinander durch die Bewegung organisch bedingt sind -
Sokratres (469-399 v.) unterschied 3 ästhetische Schönheiten: die ideale Schönheit der Natur, die geistige, durch den Blick ausgedrückte, Schönheit der Seele und die nützliche Schönheit -
Platon (428-348 v.) sah 2 Konzeptionen des Schönen: Schönheit als klare Harmonie und meßbare Proportion der Teile sowie Schönheit als reiner göttlicher Glanz - Prinzip der Symmetrie, die realen Dinge der Natur stehen in einem bestimmten, wirklich bestehenden Verhältnis zueinander (Ebenbild) - Prinzip der Eurhythmie, schwache, unvollkommen nachgeahmte Verhältnisse, die nur schön erscheinen (Trug- oder Nachbilder) -
Phidias und Praxiteles (4.Jh.v.) suchten Gleichgewicht zwischen einer schönen realistischen Darstellung und einem vorgegebenen spezifischen Kanon - Ideal der "kalokagathia", der Harmonie von äußerer Form und innerer Schönheit (gute Seele) -
Allgemein gültiges griechisches Schönheitsideal (4.Jh.v.): klare meßbare Harmonie (Das Richtigste, Beachtung der Grenze, Hass gegenüber der Hybris, kein Übermaß) der unter der Obhut von Apollo geordnet geschaffenen schönen Welt (im Westen) gegenüber dem von Dionysos geschaffenen ungeordnetem, zügellosen Chaos (im Osten) -
Vitruvius (1.Jh.v.) unterschied zwischen dem Prinzip des Symmetrie (Proportion) und dem der Eurhythmie ( Betrachtungsweise). Theorie des "homo quadratus", wonach der Mensch wie der Kosmos ist, dessen Grundprinzip durch die Zahl "4" symbolisiert wird: 4 Himmelsrichtungen, 4 Windrichtungen, 4 Mondphasen, 4 Jahreszeiten, 4 Buchstaben von Adam -
Boethius (480-525): Alles ist nach der ursprünglichen Natur der Dinge und nach der Logik der Zahlen gestaltet, dem Schöpfungsmuster.
Hugo von St. Viktor (1097-1141) sah die göttliche Vollkommenheit durch den Körper (gerade, unvollkommene, unstabile Zahl) und die Seele (gerade, vollkommene, stabile Zahl) wiedergegeben -
Hildegard von Bingen (1098-1178): Ihre Mystik basiert auf der geheimnisvollen Symbolik der Fünfheit; 5 ist die Zahl des Kreises, es gibt 5 Elemente, 5 Kontinente, 5 Arten von Lebewesen (Vögel, Fische, Pflanzen, Vierfüßler, Menschen), 5 Palgen des Herrn (Pentateuch) -
Schule von Chartres (11.-12.Jh.): Schönheit ist ein organischer Prozess, der auf der Schöpfung aufbaut. Nicht die Zahl, sondern die Natur regiert die harmonische Welt, in welche sich auch als Gegensatz die hässlichen Dinge einfügen; auch das Böse wird schön und gut, weil dadurch neben ihm das Gute heller erstrahlt -
Gotik (12.-15.Jh.): Vorliebe für 5-eckige Strukturen -
Thomas von Aquin (1225-1274) verlangte von der Schönheit 3 Dinge: die notwendige Proportion, die Vollständigkeit und den Glanz (Farbe) bzw. die Klarheit (claritas) -
Renaissance (15./16.Jh.): Ausgewogenheit in Form eines wiederbelebten Platonismus durch Leonardo da Vinci (Kanon des Polyklet), Piero della Francesca, Luca Pacioli (Goldener Schnitt), Villard de Honnecourt (mittelalterlicher Philosophie) und Albrecht Dürer (Körperproportionen auf strengen Berechnungen aufgebaut). Das Weltbild als System konzentrischer Kreise baut auf der pythagoräischen Vollkommenheit des Kreises -
Nietsche (1872) thematisierte die Antithese zwischen Apollp und Donysos: die Apollinische Schönheit versteht sich als Ordnung und Maß der ruhigen klassischen Harmonie, während die dionysische Schönheit die geheime, lustvolle und gefährliche Schönheit darstellt -
Schönheit ist Indikator für bestimmte biologische Qualitäten - die äußere Erscheining stellt instinktiv eine Verbindung zum Alter und Geschlecht, zum Gesundheits- und Fruchtbarkeitsstatus sowie zum Charakter her - Symmetrie und Harmonie sind nicht ausschließlich ein Maß für Schönheit und Attraktivität - Schönheit ist immer kontextabhängig vom Kulturkreis und Zeitgeist - ideales Frauengesicht: kindliche Gesichtszüge, hohe gewölbte Stirn, große Augen, kleine schmale Nase, hohe Wangenknochen, volle Lippen, kleines Kinn - ideales maskulines Gesicht: kantige, längliche Gesichtszüge, markantes Untergesicht, breite Mundpartie - Computer-Optimierungsprogramme können jedes Gesicht schön rechnen, die dabei erzeugten austauschbaren makellosen Barbie-Versionen aber sind langweilig und haben meist die charakterlichen und attkraktiven Eigenheiten des Originals verloren


SchönheitsidealBrillenformen

Proportion (Größenverhältnis verschiedener Maße zueinander)
Goldener Schnitt: Aufteilung nach dem Teilungsverhälnis   a : b = b : c (a+b)          2 : 3 = 3 : 5         38,2 % :61,8 %          Die kürzere Strecke verhält sich zur längeren wie die längere zur ganzen.
Die sich hiebei ergebende Zahlenfolge ergibt die nach dem italienischen Mathematiker benannte Fibonacci-Spirale und nähert sich der "Goldenen Zahl" 1,6180339887
Goldener Schnitt Pentagramm Blickpunkt Fibonacci Michelangelo Schönheitsformel Schönheitsformel
Goldener Schnitt (Konstruktion) - Pentagramm (Drudenfuß) - Blickfang - Fibonacci-Spirale - Verhältnis von Breite zu Höhe (Michelangelo) - Schönheitsformel
Venus von Milo Zeus David Albrecht DürerAlbrecht Dürer Antwerpen
130 v.Chr. Venus von Milo - 480 v.Chr. Poseidon - 1501 David v. Michelangelo - 1510 Albrecht Dürer: "De symmetria partium humanorum corporum" - 1556 Juan Valverde de Hamusco: "Historia de la composicion del Cuerpo humano"
Pythagoras 4 Elemente Hildegard von Bingen Leonardo da Vinci Cäsarioano Pentagramm Flud
550 v.Chr. Pythagoras: Tetraktys - 12.Jh. 4 Elemente -1140 Hildegard: Kosmosmensch - 1492 Leonardo: Vitruvius-Mensch - 1521 Cesare Cesariano: Proportionskanon - 1533 Agrippa von Nettesheim: Pentagramm - 1617 Roberto Flud: Macrocosmos
Leonardo da Vinci Dürer Hans Sebald BehamBeham Rubens Brehm
1485 Leonardo da Vinci - 1510 Albrecht Dürer - 1541 Hans Sebald Beham -1619 Peter Paul Rubens - Brehms Tierleben

Schönheitsideale:
Das goldene Mittelmaß wird instinktiv als am schönsten empfungen. Kultur und Zeitgeist beeinflussen allerdings oft stark die Vorstellung von Schönheit.

Nofretete Kleopatra Uta Weyden Venus Lucrezia Medusa Pompadour Rossetti Sisi
Klimt Marlene Dietrich Grace Kelly Gisele Bündchen                          geschönt
1371 v. Chr. Nofretete ("Nefert-iti" Die Schöne ist gekommen"): langer Schwanenhals, volle Lippen, schmale Nase, geschwärzte Augenränder und Augenbrauen, hohe Backenknochen
50 n. Chr. Venus von Esquilin (Kleopatra): volles rundes Kinn, Unterlippe voller als die obere, gerader nur sanft gebogener Übergang von der scharfen Nase zur Stirn, tief liegende Augen, zarte Haut, Lockenkopf, ovaler eiförmiger Kopf
1045 Uta von Naumburg: symmetrisches ebenmäßiges Gesicht
1460 Unbekannte (Rogier van der Weyden): kleiner Mund, lange schmale Nase, ausausgezupfte dünn gezeichnete Augenbrauen, ausrasiert hohe Stirn
1485 Venus (Sandro Botticelli): graziöser Schwanenhals, feingeschnittene weiche Gesichtsform, rötlich schimmernde Haare.
1520 Lucrezia Borgia (Bartolomeo Veneto): bleiche Haut, rosa Wangen, naturblondes Haar
1617 Medusa (Peter Paul Rubens): wulstige Lippen, rundes pralles Gesicht
1753 Pompadour (François Boucher): weiß eingefärbter oder gepuderter zarter Teint, Wangenrouge, hellblaue Augen
1864 Venus Verticordia Dante Gabriel Rossetti): volle Lippen, grüne Augen, Sommersprossen, kupferrotes Haar
1867 Kaiserin Elisabeth (Sisi): helle Haut, braune Augen, dichtes, dunkles Haar
1902 Gertrud Loew (Gustav Klimt): helle blasse Haut, blaue Augen, gulaschrote Haare
1941 Marlene Dietrich: grellroter Mund, grüne Augen, dunkle gezeichnete Augenbrauen, blone Haare, androgyner Typ
1960 Grace Kelly: zeitloser Idealtyp
2015: Gisele Bündchen: breiter Mund, volle Lippen, leicht schräg gestellte Augen, offenes langes Haar, gebräunter Teint

Außereuropäische Schönheitsideale
Arabien Afrika Afrika Afrika Indien Kirgisien Mongolei Burma Vietnam Cina
Arabien - Afrika - Indien - Kirgisistan - Mongolei - Burma - Vietnam - China
Japan Neuguinea Australien Maori Polynesien Peru Indio Indio Eskimo
Japan - Neuguinea - Australien - Neuseeland - Polynesien - Peru - Indios - Maya - Eskimos


Satzspiegel:

Satzspiegel Satzspiegel-1 Satzspiegel-2 Satzspiegel-3

Textanordnung  (Textausrichtung):
Optische Mitte
Zeilenfall (symmetrisch - asymmetrisch)
Flattersatz (linksbündig, zentriert, rechtbündig) - Blocksatz
axial - anaxial
 
 textanordnungtextanordnung 

Formenverhältnisse:
Größe, Bewegung, Rhythmus, Kontrast


Post OMV

Gestaltungsregeln
Satzform, Ausrichtung:
Symmetrie (Zentriert, Bocksatz), Asymmetrie (Linksbündig, Rechtsbündig)
Spalten, Marginalspalten, Spaltenbreite
Zeilenlänge: kurze Zeilen (1,5 sec. Lesezeit)
Zeilenabstand: Durchschuss
Laufweite: S p a t i o n i e r e n
Wortabstände: Lesbarkeit WASTY POGR A FIEK ANN (Blocksatz !!!)

Schrifttype (Font):  Palatino, Eras, Arial, Courier, Times
Schriftschnitt / Stil: Standard, Fett, Kursiv;
Effekte: Unterstrichen, Schattiert, Relief
Schriftgröße (Schriftgrad): 9 Punkt, 10 Punkt, 12 Punkt
Anführungszeichen ( „", » «) – Punktationen – Minuskelziffern (123)

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Logos

Coca Cola Coca Cola Coca Cola Coca Cola Coca Cola Coca Cola

Milka Suchard Suchard Milka Suchard Milka

Meindl Heilige Drei Könige Othello Mohr Mohrenbräu Mohr im Hemd

logos

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Abschlussarbeit
Die schriftliche Abschlussarbeit (auch in Form von Zeitungsseiten, Tonfeatures, Videoclips etc.) umfasst ein Ausmaß von 7 ECTS-Anrechnungspunkten. Sie soll ca. einen Umfang von 35 Seiten in 12 Punkt-Schrift aufweisen und im vierten Semester verfasst werden. Inhalt und Umfang sollen einer Bachelorarbeit entsprechen:
Titel,
Titelblatt (Vorderseite): Titel (deutsch u. englisch), Vor- und Familienname, Betreuer/in, Abgabedatum -
(Rückseite): Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Studienrichtung, Matrikelnummer, Studienkennzahl, Nummer u. Titel der Lehrveranstaltung, Themenbekanntgabe (Einreichdatum),
Eigenständigkeitserklärung + Unterschrift,
Inhaltsangabe, Problemstellung, Gliederung, Bibliografie
sorgfältiges Zitieren, persönliches Resumee mit Kritik, Anregungen, Visionen etc.

Masterarbeit
Die Masterarbeit umfasst ein Ausmaß von 20 ECTS-Anrechnungspunkten und ist im fünften Semester zu verfassen. Das Thema der Masterarbeit ist einem der Fachbereichsfächer zu entnehmen oder hat in einem sinnvollen Zusammenhang mit einem dieser Fächer zu stehen. Die/Der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von zur Verfügung stehenden Vorschlägen der Betreuerinnen/Betreuer auszuwählen. Die Aufgabenstellung der Masterarbeit ist so zu wählen, dass für die/den Studierende/Studierenden die Bearbeitung innerhalb von fünf Monaten möglich und zumutbar ist.
Die Masterarbeit besteht aus dem Deckblatt, einer ehrenwörtlicher Erklärung, einem Abstract, dem Inhaltsverzeichnis, dem Haupttext (80-120 Seiten, Schriftgrad 12pt.), Literaturverzeichnis und ggf. Anhang. Die Arbeit kann auch in Form einer praktischen Arbeit (z.B. Tonfeatures, Videoclips, Zeitungen, Broschuren etc.) zusammen mit einer wissenschaftlichen Dokumentation (40-45 Seiten) erstellt werden.
Die Beurteilung der Masterarbeit ist durch ein Zeugnis längstens innerhalb von vier Wochen nach Erbringung der zu beurteilenden Leistung zu beurkunden.
Titelblatt - Vorderseite:
Uni-Logo
Vor- und Familienname der Autorin/des Autors
Titel der Masterarbeit (deutsch u. englisch)
Untertitel (falls vorhanden)
Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades „Master of Arts“ (MA) an der Karl-Franzens-Universität Graz
Betreuer/in
Abgabedatum
Titelblatt - Rückseite:
Vor- u. Zuname
Adresse
Telefonnummer
E-Mail
Studienrichtung
Studienkennzahl & Matrikelnummer
Studienjahr & Semester
Nummer, Titel & Leiter der Lehrveranstaltung
Themenbekanntgabe (Einreichdatum)
neue Seite:
Ehrenwörtliche Erklärung (Eigenständigkeitserklärung):
„Ich erkläre ehrenwörtlich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst, andere als die angegebenen Quellen nicht verwendet und die den benützten Quellen wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen als solche kenntlich gemacht habe.“
Ort, Datum, Unterschrift

Themenvorschläge
Gestaltung von Drucksorten
Grafischer Entwurf einer Homepage
Veränderung der Schrift durch den Computer
Kürzel bei elektronischen Nachrichten (SMS, E-Mail ...)
Computerbedienung bei Sprachen mit nichtlateinischen Schriftzeichen
Chinesisch am PC
Die Visitkarte
Korrespondenz zwischen Schriftart und Textinhalt
Möglichkeiten der Schriftveränderung am Computer
Darstellungsarten von Diagrammen
Zeichen und Symbole
Steinerne Symbolsprache an frühen Kirchenbauten
Geheime Zeichensprache der Frühchristen
Geheime Insignien von Orden und Sekten
Das Piktogramm als Sprachersatz
Symbole zur Geschlechtertrennung auf WCs
Antike Zeichen in heutiger Schrift
Restaurierung alter Schriftstücke
Bibliotheken als Zentren des Wissens
Deutung von Handschriften
Geschichtsfälschung durch Urkundenfälschung
Die Schrift als Ausdruck einer Zeitepoche
Stilparallelen in Schrift und Architektur
Modetrends in der Schriftgestaltung
Der „Buch-Stabe“
Problematik „Scharfes S“
„Langes“ und „rundes“ S
Die Schrift als kulturelles Ausdrucksmittel
Auswirkung geschichtlicher Ereignisse auf die Schrift
Schrift als Ausdrucksmittel politischer Ideologie
Die Schrift im Nationalsozialismus
Schrift des Baskenlandes
Die Schrift in Irland
Kaiser Maximilian und die Schrift
Die Schriftreform Kaiser Karl des Großen
Jugendstil und Schrift
Schrift und Religion
Bildverbot im Islam
Auswirkung von Gutenbergs Erfindung der beweglichen Letter
Auswirkungen der Erfindung des PC auf die typographische Gestaltung
Die „Schwarze Kunst“
Kalligraphie
Noten – Die Schrift der Musik

verfasste Arbeiten

2014.10.30. Albers Sharon Produktwerbung und Werbemittel im historischen Kontext unter Berücksichitgung der Marken J.Hornig und Julius Meindl

2005

Albrecht

Thomas

Fotografie und Druck als Einheit

2009.08.23.

Auner

Birgit

Die Farben der Chakren: Farbzuordnung und Chromotherapie

2014.10.30. Auner Birgit Die Farben der Steine - Beeinflussung von Körper und Geist
2014.10.30. Baumann Andreas Sportjournalismus im Vergleich zwischen Online- und Printmedien

2011

Blazej

Daniel

Das Piktogramm als Sprachersatz

2014.06.26. Brandstätter Michael Psychologische Operationen beim Österr. Bundesheer u. Optimierungsmöglichkeiten

2005.10.

Dietrich

Andrea

Einsatz und Wirkung von Farben in der Plakatwerbung

2001.06.14.

Großschädl

Christina

Schrift und Symbole im Nationalsozialismus

2011.06.16.

Gußmack

Norbert

Tarnfarben im Tierreich

2011.06.14.

Herbert

Christina

Rotwelsch - die alte Geheimsprache der Gauner, Bettler und Vagabunden

2014.10.30. Hiebler Christian Die Farben der parlamentarischen Parteien im deutschsprachigen Raum
2014.10.22. Jusinger Astrid Der steirische Panther

2009.08.31.

Klug

Julia

Farbe in der Kirche

2014.06.26. Kubinsky Verena Ein Kommunikations-Konzept im Social Web

2011

Leutzendorff

Johanna

Farben in der Produktgestaltung

 

Macek

Silvia

Farbsymbolik in der Liturgie des Kirchenjahres

2011.06.

Mohsenzada

Leema

Österreichische Medien und Intoleranz

2014.06.26. Mohsenzada Leema Die Problematik des Bilderverbotes im Islam
2014.10.30. Neffe Thomas Zeichen und Symbole der Nationalsozialisten in der heutigen Zeit anhand von ausgewählten Beispielen

2009.06.

Obbrugger

Renate

Zwischen Weltschmerz und Daseinsfreude: Die Farb- und Zeichensymbolik in der Gothic- und Technoszene

2011.05.16.

Pessenhofer-Krebs

Eva

Die Wirkung, Symbolik und Funktionen von Frben im Film

2011.09.01.

Pferzinger

Katharina

Die Herkunft und Bedeutung der Farben von steirischen Dirndln

2014.10.30. Pichler Anna Corporate Design: Der erste Eindruck zählt

2009

Platzer

Verena

Rothaarige Stereotypie

2011.06.

Ruckenstuhl

Katrin

Die Werbung und ihre Wirkung auf den Menschen

2013.05.27.

Rühl

Sigrid

Das Bild der Frau in der Werbung

2014.06.26. Rühl Sigrid Einfluss und Wirkung von elektronischen Büchern auf den konventionellen Buchhandel

2003.09.

Scheer

Daniela

Die Farbe in der Printwerbung

2009.09.

Schininger

Verena

Die Werbestrategie der Marke Red Bull

2014.10.30. Schwaiger Gerald Historisch-gesellschaftliche Relevanz von Kampagnen
2003.09.04. Schotter Barbara Stilmittel der Fernsehwerbung

2009

Seidl

Christian

Sport und Farbe

2005. Steiner Elisabeth Produktion eine Printproduktes

2011.06.17.

Steinle

Felix

Die Bedeutung der Farbe im Sport

2014.06.26. Steinle Felix Das Piktogramm als Sprachersatz

2005.07.

Stiger

Dominika

Grafik als Kommunikationsmittel

2014.10.30. Tautschnig Martina Do it yourself - Der neue Luxus
2005.07. Thalhammer Lisa Grafische Gestaltung einer Zeitung

 

Trinker

Marlene

Modefarben in der Mode

 

Ulrich

Thomas

Bedeutung der Farben in den Religionen

2013.05.31.

Valjan

Monika

Die glagolitische Schrift

2011.06.14.

Valtan

Silke

Die blaue Stilikone

2014.10.30. Weimann Theresa Farbe und Mode

2007.09.

Witrisal

Birgit

Farbe in Kommunikation und Werbung

2011.06.14.

Zettler

Karl

Die Wirkung der Werbegestaltung auf den Menschen mit besonderem Augenmerk auf der farblichen Gestaltung